Setze die Füße bewusst, erde die Zehen. Atme vier Zählzeiten ein, halte kurz, atme sechs Zählzeiten aus, pausiere sanft. Spüre, wie dein Puls ruhiger wird und der Bauch weich schwingt. Lasse Gedanken kommen und gehen, während du weiterzählst. Diese kleine Praxis bündelt Aufmerksamkeit, öffnet den inneren Raum und schafft die Grundlage für folgende Bewegungen, die dann leichter, gezielter und nachhaltiger wirken.
Lege Unterarme oder Hände an die Tischkante, trete einen Schritt zurück, beuge die Knie leicht. Atme in die Flanken, weite den Brustkorb, lasse den Nacken lang. Ziehe sanft die Schulterblätter zusammen, ohne Druck. Zwei Atemzüge halten, dann lösen. Wiederhole drei Runden. Die Vorderseite wird frei, der Atem tiefer, der Blick weiter. Du spürst mehr Raum zwischen Schlüsselbein und Bildschirm, was sofort Klarheit erzeugt.
Stelle einen Fuß vor den anderen, Ferse hinten am Boden, beuge vorn das Knie. Atme tief, spüre Länge in der Wade. Wechsel die Seiten. Dann Hüftkreise in beide Richtungen, klein und präzise. Zum Schluss sanfte Brustwirbelsäulenrotation mit überkreuzten Armen. Diese Reihenfolge entkettet steife Ketten, fördert Durchblutung und macht dich wacher. Danach steht dein Körper stabiler, und dein Kopf sortiert Informationen spürbar leichter.
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